ASOC-Wochenende – Meyer Werft Papenburg
Heute stand die Meyer Werft in Papenburg auf dem Programm – inklusive VIP-Führung. Fotos? Fehlanzeige. Betriebsgeheimnis ist schließlich Betriebsgeheimnis. Dafür hatten wir mit unserem Guide einen echten Volltreffer: fachlich top, anschaulich, leidenschaftlich und mit ordentlich Herzblut.
Und es wurde schnell deutlich: Hinter dem stolzen Namen Meyer Werft steckt nicht nur beeindruckende Ingenieurskunst, sondern auch eine ganze Menge wirtschaftlicher und politischer Herausforderungen. Besonders spannend – und durchaus nachdenklich stimmend – waren die Einblicke in die Schwierigkeiten eines traditionsreichen Familienunternehmens, wenn Gewerkschaften sowie Bund und Land zunehmend Mitsprache-Rechte erhalten oder im Aufsichtsrat vertreten sind.
Da drängen sich gewisse Parallelen auf: Borgward, Karmann – und nun die Meyer Werft. Große Namen, große Tradition, großartige Ingenieurs-Leistungen und irgendwann wird aus politischer Einflussnahme und Bürokratie ein Standortproblem.
Man darf sich durchaus fragen: Wie soll ein deutsches Unternehmen international wettbewerbsfähig bleiben, wenn ihm gleichzeitig immer neue Fesseln angelegt werden? Und als wäre das noch nicht genug, sorgt deutsches Beamtentum dafür, dass selbstverständlich auch bei der Werksfeuerwehr der heutige Standard erfüllt werden muss – natürlich auf Kosten der Werft. Denn Wettbewerb funktioniert schließlich am besten, wenn man die eigenen Unternehmen möglichst teuer macht.
Bleibt eigentlich nur die Hoffnung, dass unsere Politik irgendwann wieder mit genügend fachlich fähigen Köpfen besetzt wird, die Wirtschaft nicht nur aus PowerPoint-Präsentationen kennen und verstehen, dass internationale Wettbewerbsfähigkeit nicht per Verordnung entsteht.
Und es wurde schnell deutlich: Hinter dem stolzen Namen Meyer Werft steckt nicht nur beeindruckende Ingenieurskunst, sondern auch eine ganze Menge wirtschaftlicher und politischer Herausforderungen. Besonders spannend – und durchaus nachdenklich stimmend – waren die Einblicke in die Schwierigkeiten eines traditionsreichen Familienunternehmens, wenn Gewerkschaften sowie Bund und Land zunehmend Mitsprache-Rechte erhalten oder im Aufsichtsrat vertreten sind.
Da drängen sich gewisse Parallelen auf: Borgward, Karmann – und nun die Meyer Werft. Große Namen, große Tradition, großartige Ingenieurs-Leistungen und irgendwann wird aus politischer Einflussnahme und Bürokratie ein Standortproblem.
Man darf sich durchaus fragen: Wie soll ein deutsches Unternehmen international wettbewerbsfähig bleiben, wenn ihm gleichzeitig immer neue Fesseln angelegt werden? Und als wäre das noch nicht genug, sorgt deutsches Beamtentum dafür, dass selbstverständlich auch bei der Werksfeuerwehr der heutige Standard erfüllt werden muss – natürlich auf Kosten der Werft. Denn Wettbewerb funktioniert schließlich am besten, wenn man die eigenen Unternehmen möglichst teuer macht.
Bleibt eigentlich nur die Hoffnung, dass unsere Politik irgendwann wieder mit genügend fachlich fähigen Köpfen besetzt wird, die Wirtschaft nicht nur aus PowerPoint-Präsentationen kennen und verstehen, dass internationale Wettbewerbsfähigkeit nicht per Verordnung entsteht.
Aber genug gemeckert – es gab auch reichlich Positives:
Die Werksfeuerwehr ist hervorragend ausgestattet, und wir durften sogar eine Sondervorführung ihres Flagschiffs erleben. Absolut beeindruckend, hochprofessionell und wirklich sehenswert!
Die Werksfeuerwehr ist hervorragend ausgestattet, und wir durften sogar eine Sondervorführung ihres Flagschiffs erleben. Absolut beeindruckend, hochprofessionell und wirklich sehenswert!
Unterm Strich: vier Stunden geballte Technik, Geschichte, Wirtschaft und ein bisschen politischer Realitätsunterricht. Unsere aller Bildung hat definitiv zugenommen.
Nach vier Stunden Pause ging es weiter …
Nach vier Stunden Pause ging es weiter …
Weiter gehts:
