Rund um den Burglöwen 2006
Braunschweig und seine Fachwerke
Unter diesem Motto startete am 5. November die 29. Quizfahrt "Rund um den Burglöwen" unter dem Motto.
Braunschweig - eine Fachwerkstadt? Aus heutiger Sicht müssen wir diese Aussage verneinen, den im 2. Weltkrieg wurde Braunschweig sehr stark zerbombt, so dass viele historische Fachwerkgebäude in Schutt und Asche lagen. Und dennoch! Von der Blütezeit der Fachwerkkunst, die vom ausgehenden 15. bis ins 17. Jahrhundert reichte, zeugen auch heute etwa 70 Häuser! Hinzukommen alle "modernen" Fachwerkhäuser, die einen neuen Wohntrend ausgelöst haben oder sogar nach historischen Unterlagen komplett neu gebaut, wie das Projekt "Alte Waage" bewiesen hat.
Das faszinierende an Fachwerken sind stets die Geschichten, die sie über sich und ihren Bauherren und nachfolgenden Besitzern erzählen. Allein der Fries an einem Facherwerkhaus weist auch ohne Friestext auf seine Entstehungszeit hin, da jede Epoche sein eigenes Schmuckmotiv im Schwellbalken hatte.
Zu der diesjährigen Fahrt kamen 26 Teams zusammen, um dieses Themengebiet zu "erfahren". Trotz großer Befürchtungen, dass das Wetter uns einen Strich durch die Rechungen machen würde, verstecke sich zwar die Sonne, aber es blieb trocken.
Denn das Wetter war ein entschiedenes Kriterium, da die Teilnehmer dieses Mal sehr vie zu Fuß erledigen musste.
Der Start erfolgte sicherheitshalber im unteren Parkdeck der Stadthalle. Die Aufgabe bestand darin, dass während der Fahrer einen Slalom-Parcours durchfährt, der Beifahrer Tennisbälle in Eimer werfen muss. Diese augenscheinlich leichte Aufgabe, zeigte sehr schnell, auch wenn die Beifahrer aus dem Fenster hängen, war das nicht immer die Garantie für die Treffer.
Die Fahraufgabe beim Stadion bestand darin, von einem Hinterhindernis 1 m vorzufahren und vor einem weiteren 1 m vorher anzuhalten.
Im Landesmuseum im Vieweghaus am Burgplatz hatten die Teilnehmer die Sonderaufgabe, Firmenembleme den richtigen Firmen zu zuordnen. Diese Aufgabe war noch ziemlich leicht, denn ein 2. Fragebogen, bei denen Märchen aus modernen Umschreibungen erkannt werden mussten brachte so manchen Teilnehmer ins Grübeln: "Kleine Handverletzung führt zum Massenschlaf": Dornrösschen oder "Schlitzohriger Meilenläufer": Hase und Igel.
Der Fahrtleiter Martin Röver (links an der Säule lehnend) nutzte zwischendurch eine Schnacks mit den Teilnehmern, um erste Meinungen und Eindrücken zur Fahrt. Und wie man sieht, lassen sich die Profi-Teilnehmer auch nicht aus der Ruhe bringen und versuchen natürlich dem Fahrtleiter Informationen bzw. Lösungsansätze zu entlocken. Pech gehabt: Kein Infos und Kommentar!
Ein Schmankerl ist der Abschlussfragebogen im Ziel, in der Stadiongaststätte Hamburger Straße. Hierbei werden Fragen zur Strecke, zu den Gebäuden, Skulpturen und Gegenständen, mit denen die Tilnehmer zu tun hatten, gestellt. Das heißt, jeder musste noch mal tief in seinem Gedächtnis graben.
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Den verkaufsoffenen Sonntag sowie die Mumme-Meile brachten die Teilnehmer nicht aus der Ruhe, um nach den Lösungen dort zu suchen. Die Traditionsbereiche St. Michaeliskirche, Kohlmarkt und Burgplatz sowie Magniviertel mussten die Teilnehmer ansteuern. Diese Berei-che der Innenstadt wurden rela-tiv von den Bombennächten des 2. Weltkrieges verschont und haben noch viele gut erhaltene Fachwerkhäuser.
Am Burgplatz sind die beiden Traditionsgebäude "Veltheimsche" und "von Huneborstelsche" Haus. Die reich verzierten Fassaden, die viel über deren Entstehung und ihren Besitzer aussagen, bieten sehr viel Möglichkeiten Fragen zu stellen, an denen die Teilnehmer oft sehr zu knabbern haben.
Siegerehrung
Im Ziel begrüßte das Team um Fahrtleiter Martin Röver alle Teilnehmer.
Da sie alle mit einem Lächeln ankamen, werteten wir die Fahrt als gelungen. Die Teilnehmer hatten Spaß und brennen natürlich gleich darauf, was sie richtig hatten oder nicht.
Beim Gang durch die Reihen und den Gesprächen mit den einzelnen Teams durfte nie eine Frage zu den Aufgaben fehlen. Meist waren es die Punkte, deren Lösungen im Team heiß diskutiert worden sind. Und dann hörte man nicht selten: "Hab ich es doch gesagt...!"
Für Ihre langjährige Treue wurden ausgezeichnet (v.r. n.l.):
Regina Schumann (20. Teilnahme)
Rainer Piestrusky (10. Teilnahme)
Andreas Evertz (20. Teilnahme)
Uwe Brand (20. Teilnahme)
Susanne Pietrusky (10. Teilnahme)
Felix Haak (20. Teilnahme)
Im Rahmen der Siegerehrung hat dann Martin Röver die Lösungen anhand von Bildern erläutert, um die letzten Diskussionen klarzustellen.
Folgende Sponsoren unterstützten uns 2006:
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BMW - Block am Ring |
Reifen Bornemann |
Restaurant Leonhard |
Alfredt Hodt Korrosionsschutz GmbH |












