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ARD-Film "Der Mauerfall" (AT)

Eine Auswahl von Oldtimerfahrzeugen von ASOC-Mitgliedern und Freunden des Clubs wirken in einer Verfilmung mit dem Arbeitstitel (AT) "Der Mauerfall" mit. Im Rahmen eines Fluchtversuches über den Grenzübergang Bösebrück im September 1974 bilden unsere Fahrzeuge mit ihren Fahrern die typische Warteschlage auf westlicher Seite dar, die es seinerzeit gab. Wer kennt nicht diese Situation, wenn man teilweise stundenlang warten musste, bis man die Grenze Richtung Berlin bzw. zum Besuch von Verwandten in Richtung DDR passieren konnte.

Mehr zum Inhalt - auch Nachzulesen auf der Homepage der Produktionsgesel-lschaft Ziegler Film GmbH:

"Zum Inhalt: September 1974. Grenzübergang Bösebrücke: Heike (Katja Flint) und Ulrich Molitor (Edgar Selge) sowie ihre beiden kleinen Kinder Klaus und Miriam werden bei einem Fluchtversuch gestellt. Nach ihrer Verurteilung stehen die Eltern vor einer schrecklichen Alternative: Sie können mit ihrem siebenjährigen Sohn in die BRD ausreisen, ihre zweijährige Tochter Miriam muss allerdings in der DDR zurückbleiben und wird zur Adoption freigegeben. Verweigern die Molitors diese Zwangsadoption, bleiben beide auf Jahre im Gefängnis und dann wird ihnen auch Klaus weggenommen.

Aus dieser Situation heraus wird eine emotionale Geschichte erzählt, in der sich verschiedene Schicksale in Ost und West miteinander verbinden bis hin zum dramatischen Höhepunkt, dem Fall der Mauer: Da sind das Ehepaar Pramann (Ulrike Krumbiegel und Herbert Knaup), das sich Hals über Kopf in die kleine Miriam verliebt und sie adoptiert. Fünfzehn Jahre später verliebt sich der junge Wessi Nils (Moritz Grove) bei einem langweiligen Verwandtenbesuch in der DDR in die 17jährige, äußert attraktive Rebecca (Henriette Confurius). Was Rebecca selbst nicht weiß: sie ist die von Pramanns adoptierte Miriam Molitor. Brigitte Schröder (Renate Krößner), die ehemalige Heimleiterin und Gattin eines regimetreuen SED-Funktionärs (Veit Stübner) schreibt inzwischen fingierte Briefe an die Familie Molitor und will sie glauben machen, Kontakt zu ihrer Tochter zu haben. Und wir erleben das Ehepaar Michaelis, das vom Stasi-Mitarbeiter Pramann (Herbert Knaup) denunziert wird und mit den schweren Konsequenzen leben muss. Das Regime zerbröckelt, die Mauer fällt und am Grenzübergang Bösebrücke verweben sich in der Nacht zum 10. November 1989 die Schicksale der Protagonisten.

“Der Mauerfall“ (AT) ist eine Ko-Produktion von Ziegler Film GmbH und Co. KG (Produzentin Regina Ziegler) mit Westdeutschen Rundfunk Köln (federführend) und dem Mitteldeutschen Rundfunk, gefördert von der Mitteldeutschen Medienförderung (MDM ). Das Drehbuch schrieb Holger Karsten Schmidt. Regie führt Friedemann Fromm. Redaktion: Dr. Barbara Buhl (WDR), Jana Brandt (MDR). Producerin ist Susanne Ottersbach-Flimm. Die Dreharbeiten werden bis Ende Juli dauern. „Der Mauerfall“ (AT), wird im kommenden Jahr im Ersten ausgestrahlt, begleitet von einer Dokumentation über die historischen Ereignisse um 1989, die ebenfalls von Ziegler Film im Auftrag von WDR und MDR produziert wird."

Wenn die Dreharbeiten beendet sind, können Sie an dieser Stelle einen Bericht über diese Drehtage am Grenzübergang lesen. Wir sind gespannt und freuen uns, mit dabei zu sein.

Martin Röver

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